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5. Tag Cribs Creek – Tsusiat Falls 17 km
Zuerst gehen wir Heute der Beach entlang bis
km 40 (Dare Beach). Da wir etwas spät dran sind
und die Flut langsam hereinbricht, ist es teilweise
eine echte Gratwanderung. Wenn immer möglich wandern
wir auf dem harten Stein statt im weichen Sand. Das
spart Kräfte & ist auch schneller. Danach geht
es wieder in den Wald und der Pfad geht wie gewohnt
rauf und runter, über unzählige Wurzeln. Bei
Niniat Narrows gönnen wir uns noch einen "Ice
Tea" bevor's mit der Fähre über den Fluss
geht.
Ein Indianer bringt uns sicher & schnell ans andere
Ufer. Weiter geht’s wieder im dichten Wald. Immer
wieder haben wir herrliche Ausblicke über die Küstenlandschaften.
Bei km 29 gehen wir wieder an die Beach und marschieren
zum Tsusiat Point. Dort gibt’s ein Break. It’s
Powerbar and Fototime. Gerade noch können wir ohne
nasse Füsse zu kriegen unter dieser Felsbrücke
durch-wandern. Danach erreichen wir schon nach kurzer
Zeit unser Tagesziel Tsusiat Falls.
Ein echt traumhaft gelegener Zeltplatz direkt bei dem
Tsusiat Wasserfall. Dieser führt aber nicht sehr
viel Wasser. Sehr nahe dem Meer stellen wir unser Zelt
auf. Danach klettere ich noch an einem Orangen Seil
auf den Wasserfall. Von dort oben hat man eine herrliche
Aussicht auf den Zeltplatz & die Küste.
Nach dieser Anstrengung nehme ich noch ein erfrischendes
Bad im See unter dem Wasserfall. Eine herrliche Dusche
unter dem Wasserfall gehört natürlich dazu.
Das Wasser pumpen wir auch aus diesem See direkt unter
dem Wasserfall.
Zum z’Nacht gibt es wieder 2 Suppen und BBQ Chicken.
Schmeckt lecker!! Weit draussen auf dem Meer baut sich
eine riesige Wolkenfront auf. Das Wetter scheint sich
zu ändern. Um 21.45 Uhr gehen wir hundemüde
schlafen. Das war wirklich wieder ein supergenialer
Tag! |
6. Tag Tsusiat Falls –
Michigan Creek 13 km
Schon der erste Blick aus dem Zelt verrät uns,
dass das Wetter sich tatsächlich geändert
hat. Die Sonne können wir nur hinter dem Nebel
erahnen, wo sie ist.
Der Nebel ist nicht sehr dicht, will sich aber einfach
nicht ganz auflösen. Doch wir sind schon sehr froh,
dass es nicht regnet und hoffen auch die letzten 2 Tage
auf Wetterglück. Zuerst klettern wir wieder die
Leiterpartie hoch zum Haupttrail. Wir sind beide noch
ein bisschen müde in den Beinen & gehen die
Sache mal etwas gemütlich an. Der Weg im Wald führt
uns heute über viele kleine Brücken.
Vorsicht Bären!
Etwa nach einer Stunde habe ich dann eine Begegnung
der besonderen Art. Wir überraschen einen grossen
Schwarzbären, der etwa 7 Meter vor uns am Wegrand
am fressen ist.
Auf diesem Streckenabschnitt der auf einem Boardwalk
führt, sind wir sehr ruhig unterwegs und überraschen
deshalb den Bären. Ich stoppe natürlich sofort
und marschiere umgehend zurück. Andreas der dicht
hinter mir läuft bekommt die ganz Sache gar nicht
mit. Hinter meinem Rucksack war ihm die Sicht verdeckt
und er konnte somit den Bären nicht sehen. Ich
sage nur kurz zu ihm: Ein Bär!!! Nach etwa 20 Meter
schaue ich mal was der Bär so macht. Dieser marschiert
auch in unsere Richtung. Das kommt uns "spanisch"
vor und wir machen Lärm mit unseren Hikingstöcken
und marschieren nochmals hundert Meter zurück.
In der Zwischenzeit holen uns die 6 Amis wieder ein.
Wir berichten von unserer Bärensichtung. Der erste
sagt nur ganz kurz: OH den will ich sehen! und marschiert
an uns vorbei direkt zum Bären. Andreas und ich
sind ein wenig überrascht von der Reaktion dieses
Burschen und schauen uns nur verduzt an. Kurz danach
gehen wir dann hinterher und sehen weder die AMIS noch
den Bären nochmals. |