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Auf zum östlichsten Punkt Nordamerikas
Innerhalb weniger Minuten fegt ein sehr starker Wind
die ganze Wolkenfront weg und beschert uns herrliche
Blicke auf die Wilde Küste von NFL. Ja bei Sonnenschein
sieht die Welt doch gleich wieder ganz anders aus. Auf
gut ausgebauten Strassen, es ist deshalb nicht ganz
logisch, dass es vom Autovermieter her eigentlich verboten
wäre nach Newfoundland zu fahren, kommen wir sehr
gut voran. Unser heutiges Ziel ist möglichst weit
Richtung St. Johns zu fahren. So fahren wir ein etwas
länger als normal und kommen bei Dunkelheit noch
bis nach Grand Falls-Windsor. Unterwegs sehen wir immer
wieder seltsame Lichter, manche sind recht hell. Da
wir mitten im Busch unterwegs sind wird uns bald klar,
dass es natürliche Lichter, sprich die berühmten
Nordlichter sein müssen. Eigentlich haben wir gar
nicht mit diesem Naturschauspiel gerechnet. Die Polarlichter
entstehen wenn die in die Erdatmosphäre eindringenden
Elektronen und Protonen mit den Luftmolekülen zusammenstossen.
Ein Teil der Energie wird dabei ähnlich wie in
einer Neonröhre in Licht umgewandelt. Am nächsten
Tag fahren wir nach Bonavista.
Von dort hat man wirklich eine traumhafte Aussicht auf
die anpreschende Brandung. Die Küste ist sehr rau
und das Meer echt wild. Wir verweilen sehr lange am
Cap und es liegt ein Gefühl von Freiheit in der
Luft.
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Trnity - Dörfchen mit viel Flair
In Trinity übernachten wir auf dem eigentlich schon
geschlossenen Campingplatz. Doch die freundliche Besitzerin
gewährt uns sogar noch eine Freinacht. Am nächsten
Tag erkunden wir das kleine Dörfchen. Alles scheint
wie ausgestorben. In der Nähe von einer, der insgesamt
drei Kirchen sehen wir eine kleine Schreinerei. Neugierig
werfen wir ein paar Blicke in den kleinen Raum. Es ist
sogar jemand am Arbeiten. Ein älterer Mann bittet
uns freundlich herein und erzählt, dass in Trinity
vor Jahren noch ein vielfaches an Einwohner lebten und
das Leben von Jahr zu Jahr härter und einsamer
wird.
Es ist sehr interessant ein paar Worte mit dem vom Leben
gezeichneten Mann zu wechseln. Mich erstaunt auch, dass
mit so einfachen Maschinen doch so vieles hergestellt
wird. Ausserdem erstaunt es mich, dass in so einer Unordnung
überhaupt gearbeitet werden kann.
Danach fahren wir nach St. John's der östlichsten
Stadt Canada's. Diese, in einer geschützen Bucht
liegende Stadt mit seinen vielen Bunten Häuser
versprüht ein spezielles Flair. Vom Signal Hill
hat man eine herrliche Aussicht auf die Bucht und die
Stadt. Dort oben weht ein kühler, steifer Wind
und wir sind sehr froh um unsere Windjacken. Danach
löschen wir unseren Durst in einem Pup
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