Indian Summer

Im Kouchibouguac National Park können wir den Indian Summer hautnah erleben. Viele der Maples sind wirklich knallrot eingefärbt. In diesem Nationalpark wandern wir auf einem Holzsteg zu den Sand-dünen hinaus. Die Touristen-saison ist wohl vorbei und wir sind die einzigen die in diesem Park unterwegs sind. Unser nächstes Ziel ist dann Prince Eduard Island. Die Insel ist seit 1997 dank einer 14 km langen Brücke auch mit dem Auto erreichbar. Die Über-fahrt auf der Brücke ist zwar nicht ganz gratis und kostet stolze 45 CAD. Meiner Meinung lohnt sich der Besuch von P.E.I. wie die Insel in Kurzform genannt wird aber allemal. Die Insel mit ihren malerischen Landschaften hat viel zu bieten. Die Insel mit seinem milden Klima, hat seinen ländlichen Charakter nicht verloren und ist auch noch nicht überlaufen mit Touristen. In vielen schmucken Küstendörfchen scheint das Leben noch nicht so hektisch abzulaufen und wir fühlen uns wie in der Zeit zurückgesetzt. Dank dem fruchtbaren Boden ist die Landwirtschaft auf P.E.I. ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die P.E.I. Kartoffeln z.B. kennt man in ganz Kanada. Es wird hier ein drittel der gesamten Kartoffelernte von Canada eingebracht. Eigentlich ist ein Tag viel zu kurz, doch wir müssen leider weiter, wollen wir unser Fernziel Newfoundland erreichen.
 

Nova Scotia

Etwas ausserhalb von Halifax nächtigten wir wiedermal auf einem Wallmart Parkplatz. Am nächsten Tag erkundeten wir dann die östlichste Gross-stadt auf dem canadischen Festland. Der Old Town Clock ist das Wahrzeichen von Halifax. Wir besuchen auch, wie meistens in einem grösseren Ort, die Public Libary um mal schnell im Internet zu surfen. So sind wir jetzt auch stolze Members der Public Libary von Halifax. Auf einer faszinierenden Küstenstrasse fahren wir dann zum wirklich wunderschönen Dörfchen Peggys Cove. Dieses kleine Ort zählt heute noch ca. 60 Leute. Bekannt ist Peggys Cove vor allem wegen seines Leuchtturmes.Für uns Schweizer wurde dieses Dorf auch bekannt wegen des Swissair Absturzes. Peggys Cove hat aber nicht nur den weissen Leuchtturm sonder ein malerisches Dörfchen wie aus dem Bilderbuch. Meiner Meinung ist dieser, im Sommer von Touristen über-schwemmten, Ort das schönste Fischerdörfchen ganz Kanadas. Alles ist fein säuberlich und wirkt wie ein grosses Freilichtmuseum, speziell für die Touristen hergerichtet. Unweit von Peggys Cove steht ein Denkmal, dass an den Swissairabsturz erinnert. Von dieser Gedenkstätte aus können wir einen herzerwärmenden Sonnenuntergang geniessen.