Quebec - Paris von Nordamerika
Am nächsten Tag fahren wir weiter nordöstlich
nach Quebec. Diese Stadt mit dem französischen
Flair ähnelt wohl am ehesten einer europäischen
Stadt. Die Einwohner sind auch sehr Stolz auf die
französische Sprache und mit Englisch ist hier
nicht viel zu wollen. In der riesigen Universität
etwas ausserhalb besuchen wir am Abend mein Kollege
Francesco den ich in Vancouver in der Schule kennengelernt
habe. Er ist für ein Semester in Quebec als Austauschstudent.
Auf dem Uni-Gelände erhalten wir dann Tatsächlich
eine Parkbusse von einem "pingeligen" Polizisten.
Denn die einzigen Besucher-parkplätze sind in
der Tiefgarage, wo wir unseren Camper natürlich
nicht parkieren können. So parkieren wir auf
einem riesigen Parkplatz wo sicher niemand unser Camper
gestört hätte. Am nächsten Tag erkunden
wir zu Fuss die Altstadt von Quebec. Das Wahrzeichen
der Stadt, das Chateau Frontenac, trohnt majestätisch
über der Stadt. Es ist bereits Anfangs Oktober
und die Temperaturen sind eher kühl, auch das
Wetter ist sehr wechselhaft und wir geniessen jeden
sonnigen Tag. Die Altstadt von Quebec gefällt
mir besonders gut. In der romantischen Gasse Rue du
Petit Champlain Place mit gemütlichen Restaurant
und bunten Kunsthandwerkläden tummeln sich viele
Touristen.
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Canada das Land der Jäger
Die nächsten Tage verlässt uns kurz das Wetterglück
& es giesst häufig wie aus Kübeln. So
wird unser Abstecher auf der nördlichen Seite des
St. Laurence River eine eher Feuchte Angelegenheit.
Auf der Fahrt nach Chicoutimi trauen wir unseren Augen
nicht. Da steht doch ein Jeep mit einer, für uns,
etwas seltsamen Kühlerfigur. Es muss wohl Jagdsaison
sein und es scheint hier sehr wichtig zu sein zu zeigen
was man geschossen hat. Es kommen uns auch immer wieder
Fahrzeuge mit Elchköpfen, ja sogar ganze Elche
sind z.T. aufgespannt. In Val Jalbert besuchen wir die
Geisterstadt die heute ein grosses Freilichtmuseum ist.
Über den Parc des Grands Jardins fahren wir wieder
zurück nach Quebec. Dort beginnt die lange Fahrt
um die riesige Gaspische Halb-insel. Anfangs fahren
wir durch viele kleine Dörfer wo viele Holzschnitzereien
Tür an Tür stehen. Dieses Kunst-handwerk erwies
sich als erfolgreiches Mittel gegen die Arbeitslosigkeit
vieler Fischer. Weitere Sehenswürdigkeiten auf
der Halbinsel sind der Parc de Bic und der Forillon
NP. Höhepunkt ist aber sicher der Rocher Percé.
Dieser Felsbrocken mit seinem Felsentor liegt im Hafen
vom gleichnamigen Dorf Percé. Der gewaltige Rock
ist angeblich nach den Niagara-fällen das meist
fotografierte Naturspektakel von Canada.
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