Weiter geht's durchs Steuerparadies Zug, die Stadt selbst liegt am gleichnamigen See.

Über die Schindelegi mache ich noch einen kleinen Abstecher nach Einsiedeln. Die Stadt am Shilsee ist vor allem wegen seinem Kloster bekannt. Auf der Weiterfahrt bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Zürichsee. Meine nächste Station ist Rapperswil. Das Bild der herrlich gelgenen Stadt direkt am Zürichsee wird vor allem durch die Burg und die Altstadt geprägt. Die nächste Tagesroute führt zuerst am Zürichseeufer bis nach Schmerkion danach der Linth entlang bis nach Weesen. Auf der wunderschönen Veloroute am Walensee entlang fahre ich bis nach Flums. Langsam aber sicher geht's wieder Richtung Heimat. Doch in Sargans biege ich nicht Rheintal abwärts ab, sonder ich mache mich auf den Weg in die Schweizer Berge. Gut eingefahren wie ich jetzt bin sollte das ja kein Problem sein. Die nötige Kondition habe ich mir in den letzten 3 Wochen auch angeeignet. Mein nächstes Ziel heisst Davos. Auf der alten und wenig befahrenen Hauptstrasse geht's eher flach bis nach Küblis. Dort muss ich dann auf die steile Hauptstrasse wechseln & quäle mich über Klosters und den Wolfgangpass bis nach Davos. Dieses Wintersportort ist vor allem wegen seiner tollen Skipisten und dem HC Davos bekannt. Aber auch wegen des WEF und des Spenglercups.
 
Engadin - Natur pur im Graubünden
Am nächsten Tag fahre ich über den Flüelapass ins Engadin. Zuerst geht's ins Unterengadin nach Scoul. Dieses Ski und Kurort mit seinen typischen Engadiner Häuser gefällt mir sehr gut. Auf einem schönen Zeltplatz nähe des Inn schlage ich mein Nachlager auf. Eine feine Portion Pasta bringt mich wieder auf Touren. So erkunde ich noch ein bisschen das Dorf bevor ich mich aufs Ohr haue. Am nächsten Tag steht eine geniale Route durchs Engadin bis nach St. Moritz auf dem Programm. Bei super Wetter radle ich über Zernez nach S-Chanf. Dort werden alte Erinnerungen geweckt, waren wir doch mal mit der Jungwacht im Sola hier.

Weiter geht's dann über Zouz, La Punt, Bever nach Samedan. Dieser Ort ist vorallem im Winter dank seinen Rekordminus- Temperaturen bekannt. Auch im Sommer weht vielfach ein angenehm kühler Wind dort. Fantastische Landschaften lassen einem die Strapazen vergessen. Öfters lege ich kurze Pausen ein, damit ich diese Natur auch wirklich geniessen kann. Bei Celerina beginnt dann die letzte nahrhafte Steigung bis nach St. Moritz. Das weltbekannte Skiort bietet alles was das Herz begehrt.
Ein vielfältiges Sportangebot, viele Luxushotels und teure Shops verlocken die Gäste vielfach tief in den Geldbeute zu greifen. Natur pur & Sonnenschein gibt's gratis dazu. :-)