|
Goldener
Westen
Nach einem super, Flug wo wir im Cockpit einen herzerwärmenden
Sonnenuntergang miterleben durften, landen wir in Perth.
In dieser Stadt macht Guido nach unserem Trip noch einen
3-monatigen Sprachaufenthalt. So suchen wir als erstes
mal seine Gastfamilie auf, wo wir uns mal von ein wenig
Ballast befreien. Mit etwas mehr Raum in unserem Holden
brechen wir auf in den Südwesten. Ein Besuch der
Elephant Rocks in der nähe von Walepole lohnt sich
allemal. Die riesigen Felsbrocken im Meer sind bei Sonnenuntergang
ein tolles Fotosujet. So besuchen wir diese Rocks am
nächsten Tag gleich noch einmal bei morgentlichem
Tageslicht.
Versteinerte Welle
Am Küstenstädtchen Albany flanieren wir ein
bischen an der Promenade entlang und statten der Steinbrücke
einen Besuch ab. Dann füllen wir unsere Vorräte
wieder auf, denn es steht uns die lange Fahrt zum Wave
Rock bevor. Dieser liegt recht abgelegen in der Nähe
von Hyden. Nach einer sehr langen Tages-etappe von 655
km erreichen wir den Wave Rock erst bei Dunkelheit.
Tja Schade, so wird es nichts mit Sonnenuntergangfotos
an der Welle. Dafür steht ein Windrad Modell in
der topfebenen Landschaft. Am nächsten Morgen haben
wir die Welle ganz für uns gepachtet und bei stahlblauem
Himmel fehlt nur noch das Meeresrauschen. :-)
Unendliche Weiten
Im Gegensatz zum Osten ist im Westen von Australien
alles ein bisschen anders. Das Land ist nicht so stark
besiedelt und auch nicht so fruchtbar und grün
wie im Osten. Der Westen bietet viel mehr Raum und unendlich
weite Landschaften. Man fühlt sich ein bischen
in der Zeit zurückversetzt. |
Viele
malerische Städtchen erwecken den Eindruck für
einen "alten" Movie erbaut worden zu sein.
Unser nächstes Ziel ist der Nambung National Park,
dieser liegt ca. 150 km nördlich von Perth. Auf
dieser Fahrt demoliert ein, von einem Truck aufgewirbelter,
Kieselstein unsere Windschutzscheibe.
Bizarre Kalksteinsäulen
Im Nambung National
Park gibt es neben dem weissen Sandstrand und dem grünen
Meer die dottergelben Pinnacles zu bewundern. Diese
bizarren Kalksteinsäulen stehen, wie Pilze aus
den Boden geschossen, in allen Grössen und Formen
im gelben Sand. Es ist ein weiterer Höhepunkt auf
unserer Reise. Wir wandern den halben Tag zwischen den
Säulen herum und schiessen natürlich viel
Fotos! :-)
Vorbei am Muschelstrand zu den
Delphinen
Auf dem Highway No 1 fahren wir heute über Geralton,
wo wir ein erfrischendes Bad an der Sunsetbeach nehmen,
bis zum Overland Roadhouse. Dort verlassen wir den 1er
und machen einen Abstecher nach Monkey Mia. Bei der
Shell Beach machen wir einen kurzen Stopp, der Strand
besteht ausschliesslich aus Muscheln. In Monkey Mia
angekommen begrüsst uns ein komischer Vogel. Doch
wir sind natürlich, wie die meisten die sich hierher
verirren, wegen den Delphinen gekommen. Doch am Abend
lassen sich dann aber keine mehr blicken. Es wird das
Zelt aufgestell, ein feines Gericht mit unserem Gaskocher
herbeigezaubert und wir genehmigen uns ein kühles
Bier. Wie meistens plaudern wir noch ein bisschen über
Gott und die Welt, oder wir kommen mit einem australischen
Camper ins Gespräche. Diese sind wirklich sehr
offen und interessieren sich woher man kommt und was
man so macht hier. Sleep Well! |