Jumping Crocodiles

Nach einem 3-stündigen Inlandflug kommen wir in Darwin an. Dort übernachten wir in einem vollbelegten Backpacker. Die Unterkunft ist bis jetzt sicher die schlechteste auf der ganzen Tour. Die Luft konnte man fas schneiden so dick und heiss war es. So holen wir am nächsten Tag, nicht sonderlich gut erholt, unser neues Mietaute bei Aviso ab. Diesmal bekommen wir einen roten Opel Corsa. Nach einem kurzen Stadtrundgang in Darwin fahren wir Richtung Kakadu Nationalpark. Beim Adelaide River legen wir einen Stopp ein und machen eine kleine Boatscruise zu den Jumping Crocodiles. Diese werden mittels grossen Fleischbrocken angelockt, die an einem Stab hängen. Doch die Krokodile müssen mächtige Sprünge machen um ans Fressen zu kommen. Für uns Touristen ist das ein interessantes Schauspiel. Die Tourguides kennen natürlich jedes Krokodil und so hat auch jedes einen Namen.

Viel Wasser im Kakadu Nationalpark
Im Kakadu Nationalpark sind wir definitiv zur falschen Jahreszeit unterwegs, denn es ist gerade Regenzeit. Das heisst, dass viele Strassen überflutet sind und somit mit unserem Opel Corsa kein Durchkommen ist und wir so zu vielen Sehenswürdigkeiten nicht zufahren können. Einmal nimmt uns ein freundlicher Aussie mit seinem Pickup ein Stückchen mit. Ja mit so einem Jeep lässt es sich schon entspannter fahren auf den überfluteten Strassen. Nach diesem nassen Ausflug sind wir wieder mit dem Corsa unterwegs. Guido muss an vielen Stellen vorauswaten um zu sehen ob wir mit dem roten Flitzer durchkommen. So beschliessen wir schliesslich auf dem gleichen Weg den Kakadu NP zu verlassen und Richtung Zentrum zu fahren.
 

Langer Weg ins Zentrum

Diese Schilder mit der Aufschrift "Floodway" verfogen uns noch eine ganze Weile. So wollen wir z.B. den Nimtulk NP besuchen, doch auch diese Strasse ist überflutet. Auch bei der Strasse bei Mataranka die zu den Thermalquellen führen bietet sich uns das selbe Bild, Wasser und nochmals Wasser. Es besteht nur mittels Boot ein durchkommen. Langsam aber sicher haben wir das Ganze satt und freuen uns auf das wärmere Klima im Zentrum. Nach Mataranka bessert sich dann die Situation und wir fahren auf dem schnurgeraden Highway No1 Richtung Alice Springs. Das Wetter bessert sich zusehend und es wird immer wärmer. Judihuiii !!!

Devil Marbels - Feuerrote Teufelskugeln
Etwa 100 km südlich von Tennant Creek liegen viele runde Felsen herum, die sogenannten Devil Marbles. Diese Kugeln besuchen wir gleich 2 mal, denn beim ersten Versuch ist der Himmel noch stark bedeckt. Doch plötzlich reisst bei der Weiterfahrt der Himmel auf und so beschliessen wir nochmals ca. 40 km zurück-zufahren um die Kugeln auch bei Sonnenschein zu bewundern. Es hat sich dann auch wirklich gelohnt und die Kugeln leuchten feuerrot im Sonnenlicht und mit dem blauem Himmel als Hintergrund entstehen doch gleich ganz andere Bilder. Zurück beim Auto geht die Suche nach dem Schlüssel los. Ups, der steckt noch im Zündschloss und das Auto ist ringsum geschlossen. Was nun? Weit und breit keine Menschenseele in Sicht. So versuche ich mit vollem Krafteinsatz die hintere Fensterscheibe ruckweise herunter zu schieben. Zu meiner Verwunderung klappt dieser Versuch tatsächlich. Glück gehabt, denn der nächste Schlüsselservice wäre doch etwas weiter entfernt gewesen ! :-)