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Grünes Tableland - Berneroberland Australiens
Unser nächstes Ziel ist Cairns doch vorher machen
wir noch einen kleinen Abstecher Landeinwärts ins
Tableland. Dort kommen wir uns sehr heimisch vor, gleicht
doch die Szenerie sehr stark die der Schweiz. Grünbewachsene
Hügellandschaften mit viel Wald und es hat natürlich
auch sehr viele Kühe. Hier soll laut den vielen
Wegweiser auch jeder Wasserfall eine Touristen-Attraktion
sein. Doch die meisten entpuppen sich eher als "Reinfall"
als eine Attraktion. Ok der Milla Milla Fall ist doch
was ganz besonderes. Die Gegend hat einiges zu bieten
wie z.B. den Cathedral Fig Tree, ein riesiger Baum,
oder der Tinaoo Lake.
Cairns ist unser Ausgangspunkt für verschiedene
Ausflüge. So fahren wir mit der Seilbahn nach Karunda.
Dieses Touristenstädtchen liegt auf einer Hochebene
und hat neben viel Natur auch einen grossen Market.
Guido und ich wollen uns ein Didgeridoo kaufen. Diverse
Händler bieten solche an, die meisten sind handbemalt
oder es sind verschiedene Muster eingebrannt oder geschnitzt.
Doch wir können uns nicht entscheiden, steht doch
schon bald ein Inlandflug bevor und wir haben ja sonst
schon soviel Gepäck. So lassen wir das vorerst
mal mit dem Didgeridoo und Guido kauft sich dann stattdessen,
bei einem lustigen Händler einen besonderen Buschhut.
Dieser, mit Krokodilzähnen bestückte Hut,
soll nach Angaben des Verkäufers unverwüstlich
sein. In einem alten Zug mit Holzsitzbänken geht
es dann wieder zurück nach Cairns. Dort buchen
wir in unserem Motel gleich noch zwei weitere Trips.
Ein Riverraft auf dem Tully River und einen Segeltrip
mit der Falla.
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Mit der Falla hinaus zum Great
Barrier Reef
Diesen Trip haben wir auf Empfehlung von Mike den wir
auf dem Whitesunday Island Segel-Trip kennengelernt
haben gebucht. Ein junges und sehr witziges Segelteam
empfängt uns frühmorgens auf der Falla. Los
geht's ins fast kitschig, blaue Meer hinaus. Mit an
Bord ist wieder eine gemischte Truppe, darunter auch
zwei Schweizerinnen. Beim Apollo Reef haben wir die
Möglichkeit einen Tauchgang zu machen. Da Guido
immer noch Probleme mit den Ohren hat tauche ich mit
Patricia als Buddy ein in die Zauberwelt des Great Barrier
Reef. Es hat hier zwar nicht so viele Fische wie bei
Heron Island, aber es ist trotzdem faszinierend. Die
Wassertemperatur ist hier sehr angenehm warm uns so
können wir ohne Neoprenanzug den Tauchgang geniessen.
Der ganze Trip war echt genial und das Wetter war wiedermal
traumhaft.
Riverraft auf dem Tully River
Am nächsten Tag gehts wieder früh raus, holt
uns doch schon um 6.50 Uhr ein kleiner Bus vor dem Motel
ab. Das ganze scheint in recht familiärem Rahmen
von statten zu gehen. Doch weit getäuscht, denn
schon bald dürfen wir umsteigen in einen grossen,
modernen Reisebus. Von den Raftern sind etwa 80% Japaner
an Board. Via Fernseher werden wir schon mal aufs Abenteuer
auf dem Tully River eingestimmt. Die Informationen werden
immer in englisch und japanisch durchgegeben. Mit unserem
Guide Marty, drei Schotten und zwei Engländern
bilden wir ein europäisches Superteam. So meistern
wir die tolle Fahrt, auf dem zum Teil wilden Fluss,
ohne grösseren Probleme. Für Guido und mich
war es die erste Riverrafting Tour. Wir haben es beide
genossen und sind um ein tolle Erfahrung reicher.
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