Brisbane

In der Millionenstadt Brisbane lassen wir es uns nach vielen Nächten im Zelt wieder mal gut gehen und buchen zweiNächte im Carlton Crest, einem eher noblen Hotel. Brisbane gefällt mir persönlich sehr gut. Es ist eine Stadt der Gegensätze. Neben alten Kirchen stehen moderne Wolkenkratzer mit polierten Glasfassaden in diversen Farben. Es hat auch sehr viele Grünflächen und grosse Parks, die Ruhe und Erholung bieten. Viele riesige Einkaufszentren laden auch zum Shopen ein. Wir erkunden die Stadt zu Fuss und legen so manchen Kilometer zurück. Von der Story Bridge bietet sich uns ein atemberaubenden Blick auf die Skyline der Stadt.

Auf zum grössten Sandhaufen der Welt
In Hervey Bay mieten wir für unser nächstes Abenteuer bei "Wheels for Fun" einen alten Land Rover Defender Jeep. Wir haben keine Lust uns einer Gruppe anzuschliessen und Platz in einem engen Bus nehmen. Nein wir wollen unsere Freiheit und der alte Defender Jeep ist das ideale Weggefährte auf Fraser Island. Die Insel erreichen wir nach kurzer Überfahrt mit einer Autofähre. Während der Übberfahrt giesst es wei aus Kübeln. Angekommen auf dem grössten Sandhaufen der Welt, denn es liegt auf dieser Sandinsel mehr Sand als in der Sahara, bessert sich das Wetter wieder. Auf Fraser Island gibt es keine befestigten Strassen, somit ist ein 4x4 ein absolutes Muss. Speziell die vielen Inlandstrassen bieten sehr viel Fahrspass. Nach dem heftigen Regenguss gibt es auch viele Wasserlöcher. An der breiten Beach wird mittels Blinker angezeigt, auf welcher Seite man das entgegenkommende Fahrzeug passieren will, hier fühlt man sich wie auf einer mehrspurigen Autostrasse.

 

Natur pur!

Diese 120 km lange und 22 km breite Insel ist ein echtes Highlight auf unserer Reise. Wir kosten jede Minute voll aus und stellen den Wecker bereits auf 4.00 Uhr morgens um den Sonnenaufgang zu erleben. Einmal können wir auch ein paar Dingos beobachten die am Strand entlang sprinten. Nebst den Stränden und Sandpisten bietet Fraser Island auch 42 kristallklare Süsswasserseen der Extraklasse. Diese Seen mit Sandstrand, ist ja klar, erinnern eher an ein Karibikstrand als ein Süsswassersee. Der Lake Mc Kenzie ist wohl einer der schönsten, wenn nicht der schönste, Süsswassersee der Welt. Auch der ringsum mit Bäumen besäumte Lake Basin ist sehr idyllisch gelegen. Wir legen so manchen Kilometer zurück mit unserem alten Jeep. Dieser benötigt alle 100 km einen Liter Oil, aber sonst ist er ganz Ok und wir bleiben nur einmal stecken im tiefen Sand. Doch mit ein bisschen Luft ablassen kommen wir auch aus dieser Situation sicher wieder raus. Die gelben Pinnacles leuchten in der Morgensonne besonders kräftig. Unweit davon entfernt liegt ein grosser, fotogener "Rostklumpen" das Mohono Wrack.
Auch heute fahren wir nochmals zum Lake Mc Kenzie. Diesmal sind wir ganz alleine am See bis ein aggressiver Dingo daher gelaufen kommt. Dieser verblödete Vierbeiner schnappt mehrmals nach uns. Wir flüchten ins Wasser und warten ab bis der Störefried wieder das Weite sucht. Danach können wir uns wieder entspannen an diesem Traumstrand.

Ja die Zeit vergeht hier viel zu schnell und wir wären noch gerne länger geblieben, doch es heisst dann halt Abschied nehmen von dieser Trauminsel und es geht wieder mit der Fähre zurück nach Hervey Bay.