Danach gehen wir dann wieder auf eigene Faust auf Pirschfahrt. Unser Renault ist auch auf Pirschfahrt sehr vielseitig einsetzbar. Renault Autos zum Leben!
Der Hluhluwe NP ist bekannt für seine Nashörner Population. Wir haben Glück und es laufen uns welche vor die Linse. Schon von weitem sehen wir zwei Nashörner. Ich parke unser Auto am Strassenrand und wir beobachten die "Zweihörner" mit dem Feldstecher. Sie kommen immer näher und direkt auf uns zu. Schliesslich überqueren sie etwa 3 Meter vor unserem Auto die Strasse. Mitten in der Strasse bleiben sie plötzlich stehen und beobachten uns. Wir sitzen wie versteinert im Wagen. Eigentlich würde ich ja gerne das Objektiv wechseln, denn für das Tele-Objektiv sind diese Vegetarier jetzt einfach zu Nahe. Glücklicherweise ziehen sie dann weiter und ich kann doch noch ein Foto schiessen. Ein Besuch im Hluhluwe NP ist ein absolutes Muss!

Durban, Ferien für die Kamera
Am 13. Tag fahren wir vom Hluhuwe NP nach Durban. In dieser Stadt leben sehr viele Schwarze und Inder. Ein besonderes Erlebnis ist ein Fussmarsch in die Innenstadt, weg von der Golden Mile und all den Touristen. Wir schlendern durch den Markt an getrockneten kleinen Krokodilen und Affenköpfen vorbei. Es ist schon etwas unheimlich und ich lass vorsichtshalber meine Kamera im Rucksack. Zurück an der Golden Mile beobachten wir noch ein paar Surfer die gekonnt auf den Wellen reiten und sich seriös auf den Wettkampf vom kommenden Wochenende vorbereiten.

Rustikales Port Elisabeth
Am 15. Tag fliegen wir weiter von dem Surfer-Mekka Durban, südlich nach Port Elisabeth. Port Elisabeth ist eine sehr saubere Stadt mit vielen alten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.
 
ADO Elephant Park - Wo sind bloss die Elefanten?
Von Port Elisabeth geht es in den 148 km nördlich liegenden Ado Elephant NP. Im diesem NP haben wir wieder Begegnungen der besonderen Art.
Zuerst fahren wir stundenlang im Park umher und sind der Meinung, dass der Park wohl den falschen Namen hat. Es ist zum verzweifeln, weit und breit kein Elefant in Sicht. Doch so schnell werfen wir die Flinte natürlich nicht ins Korn.

Aus nächster Nähe können wir dann ein paar quirlige Erdmännchen beobachten. Diese heitern uns ein wenig auf. Echt süss!! Ein entgegenkommender Parkbesucher teilt uns mit, dass an einem Wasserloch nicht weit entfernt, drei Elefanten seien. Also nichts wie los ! Doch leider sind Diese, als wir dort ankommen gerade wieder auf dem Weg ins Dickicht. Tja Pech!!

Also warten wir einfach mal ab. Siehe da, so nach zehn Minuten tauchen in der Ferne vier Elefanten auf und kommen ans Wasserloch. Nach und nach kommen immer mehr Elefanten. Junge und Alte, alle tollen sich am Wasserloch herum. Schliesslich sind es etwa 45 Elefanten. Es ist wirklich toll diese sanften Riesen zu beobachten. Kurz vor Sonnenuntergang herrscht dann Aufbruchstimmung bei den Elefanten. Diese marschieren ausgerechnet in unsere Richtung ab und zwischen den Autos der Touristen durch. Da wir zuerst hier waren sind wir an vorderster Front. Überall sind nun Elefanten vorne, hinten und auf beiden Seiten. Es scheint, als würden sie jede Bewegung registrieren. So schränke ich meine Bewegungen mit der Kamera auf ein Minimum ein. Es ist einfach überwältigend!
____Mittendrin statt nur dabei!___
Riesig ist die Anspannung und unser Puls schnellt in die Höhe. Schliesslich geht alles gut und die Elefanten ziehen friedlich ab.