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Das Glück der Tüchtigen
Am zweiten Tag starten wir
zu einer "Verfolgungsjagd" auf den Leoparden.
Immer wieder fahren wir über Stock und Stein um
diesen ruhigen Jäger zu entdecken. Anfangs sieht
es nicht danach aus als ob er sich uns zeigen will,
immer wieder wechseln wir die Fahrtrichtung. Dann endlich.
da wandert die wunderschöne Raubkatze im sanften
Morgenlicht unweit von unserem Jeep durch das hohe Gras.
Sein prächtiges Fell
glänzt in der Sonne und ich kann noch ein paar
Schnappschüsse machen, bevor der Leopard endgültig
im Dickicht verschwindet. Gemütlich und völlig
unbeirrt geht er seinen Weg. Unvergesslich ist dieser
Moment, so nah an diesem grossen Jäger. Die luxuriösen
Tage im Privat Game Reserve waren wirklich sehr eindrücklich
und wir konnten viele Tiere aus nächster Nähe
beobachten.
Königreich Swaziland
- Liebenswerte Untertanen
Am 10.Tag machen wir einen kurzen Abstecher ins Königreich
Swaziland. Aber ausser dem König scheint hier wohl
niemand so richtig reich zu sein. Die Strassen sind
längst nicht so gut wie in Südafrika. Doch
für mich sind diese Schotterpisten ein echter Genuss.
Wo sonst kann man sich mal ein bisschen wie ein Rallyefahrer
fühlen? Ich hole das letzte aus unserem Renault
Megané heraus. :-)
Als wir einen kurzen
Fotostopp einlegen, kommen von den nahe gelegenen Strohhütten
ein paar Kinder angerannt. Der Älteste der Jungs
fragt keck: How are you? mit einem breitem Lächeln
im Gesicht. Nun so viel Freundlichkeit muss natürlich
belohnt werden und ich schenke den Kindern spontan ein
paar meiner älteren T-Shirts. Die dunklen Augen
funkeln vor Freude und sie strahlen um die Wette! Mit
so etwas Kleinem konnte ich noch selten eine so grosse
Freude machen. In Mbabane Übernachten wir im Ezulweni
Sun Hotel. |
Im
Reich der Breitmaulnashörner
Am 11. Tag fahren wir wieder nach Südafrika Richtung
Hluhluwe NP. Unterwegs kaufen wir uns an einem Strassenmarkt
noch ein paar geschnitzte Giraffen als Souvenir. Heute
legen wir 330 km zurück und erreichen am späteren
Nachmittag den Hluhluwe NP. (Eintritt 50 Rand) Auf dem
Weg zum Hiltop Camp können wir noch eine 11-köpfige
Giraffenfamilie beobachten.
Achtung Elefant greift an!
Am nächsten Tag heisst es dann wieder sehr früh
raus aus den Federn. Um 6 Uhr geht’s auf eine
geführte Pirschfahrt. Schon nach ca. 500m sehen
wir den ersten Elefanten. Gemütlich geht er seinen
Weg mitten in der Strasse. Doch mit unserem Auftauchen
war es wohl vorbei mit seiner Ruhe. Unser Ranger fährt
dem Elefanten, für meinen Geschmack, etwas zu dicht
auf die „Pelle“.
Als er dann sein recht gewichtiges Geschäft mitten
auf der Strasse ausführt und unser Ranger immer
noch munter drauflos fährt wird es dem Bullen wohl
etwas zu bunt. Plötzlich dreht er sich um, stellt
seine Ohren nach vorne, hebt seinen Rüssel und
spurtet voll, mit wildem trompeten, auf unser vollbeladenen
Jeep zu. Jetzt heisst es aber nur noch retour. Wir sitzen
in der hintesten Reihe und verständige mit wilden
Handzeichen die Autos hinter uns. So nach ca. 40 m bricht
der Elefantenbulle seine "Attacke" ab. Phuuu
nochmals Glück gehabt!
Doch kaum hat sich der Elefant wieder gedreht, fährt
der Ranger schon wieder hinterher. Da wird es aber ein
paar Passagieren zu viel und nach heftiger Intervention
wartet er dann schliesslich, bis der graue Riese die
Strasse verlässt. Auf der Weiterfahrt sehen wir
noch viele Zebras, Giraffen und aus der Ferne noch zwei
Büffel. Zurück wieder im Hilltop Camp gibt
es ein reichhaltiges Frühstück zur Stärkung.
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