Panorama Route
Am sechsten Tag unserer Reise geht es auf die Panorama Route. Die Strasse führt uns anfangs durch eine dichtbewaldete Gegend. Es ist auch deutlich sichtbar, dass die Bäume für die Holzindustrie angepflanzt werden. So stehen sie in Reih und Glied und allesamt sehr gerade gewachsen. Anschliessend fahren wir über viele kleine Hügel und Pässe. Die Höhepunkte auf der Route sind sicherlich die „Luke Potholes“ und die „Three Rondawels“. Die Aussicht auf die umliegenden Berge und die blauen Seen ist wirklich traumhaft hier.

Im Reich der wilden Tiere
Am siebten und achten Tag gehen wir im Krüger NP auf eigene Faust auf Pirschfahrt. Sehr gespannt, was uns erwartet und welche Tiere wir zu Gesicht bekommen fahren wir in diesen riesigen National Park. Es dauert auch nicht lange, bis wir die ersten Impalas und Giraffen sehen. Ein riesiges Erlebnis ist es wie die graziöse Giraffe 2 m neben unserem Auto der Strasse entlang spaziert! Immer wieder bleibt sie stehen, um die besten Blätter von den Baumwipfeln zu zupfen. Es grasen auch viele Zebras nahe der Strasse. Im Krüger NP übernachten wir im Satara Restcamp, in einer einfachen Lodge.

Sehr früh geht’s dann wieder auf Pirschfahrt und als erstes treffen wir eine Giraffe in der Morgensonne. Wir halten die ganze Zeit Ausschau nach Löwen und anderen Raubkatzen, doch wir erspähen nur aus weiter Ferne die Mähne eines Löwen im hohen Gras.
Unübersehbar sind die sanften Riesen die wir heute aus nächster Nähe zu Gesicht bekommen. Seelenruhig holzen die Elefanten ganze Bäume ab. Die meiste Zeit verbringen sie mit fressen und vertilgen ca.100-200 kg Nahrung pro Tag
 
Private Game Reserve, luxuriöses Katzenparadies
Nach zwei erlebnisreichen Tagen im Krüger NP verbringen wir danach zwei Tage im „Idube Private Game Reserve“. Mit einem offenen Land Rover Geländewagen geht’s über Stock und Stein auf Pirschfahrt. Bewaffnet mit Blitz und Objektiv kann ich mich nun mal zurücklehnen und in vollen Zügen die Natur und die wilden Tiere geniessen. Heute haben wir Glück und treffen auf ein Löwenpaar, dass gerade zum Liebesakt schreitet.

Grosser Gigolo, lauter Gigolo
Der männliche Löwe ist ein richtiger „Gigolo“ und wiederholt, während der Paarungszeit, diesen Akt pro Tag mehrmals. In der Nacht ist das Löwengebrüll oft über mehrere Kilometer weit zu hören.

Ein seltenes Schauspiel erleben wir kurze Zeit später. Ein Rudel Löwen macht sich über eine Giraffe her. Uns steigt ein etwas seltsamer Geruch, von verwesendem Fleisch, in die Nase. Die Löwen zerren und beissen an dem leblosen Körper herum. Es ist schon ein mumliges Gefühl diesen grossen Raubkatzen beim fressen zuzusehen, und das in freier Natur. Der Ranger erklärt uns es sei selten, dass Löwen eine Giraffe angreifen. Diese hier sei wahrscheinlich auch schon tot gewesen, als sie die Löwen gefunden hatten. So ist es halt in der Natur fressen und gefressen werden!

Faule Sprinter
Etwas gemütlicher geht es bei den nächsten Raubkatzen zu und her. Wie grosse "Hauskatzen" liegen die Geparden in der Wiese und entspannen sich in der Sonne. Die jungen Geparden spielen miteinander und balgen sich herum, während die Alten die Prärie genau beobachten.