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Hello
South Africa!
Gerne erforsche ich fremde Länder und Kulturen
auf individuelle Art und Weise. Nachdem ich schon Australien
und Amerika bereist hatte wollte ich mal was ganz anderes.
Afrika mit seinen wilden Tieren hatte mich schon immer
gereizt und so machte ich mich schliesslich 1999 das
erste mal auf den Weg um diesen wunderschönen Kontinent
zu erforschen.
Als Reisevorbereitung studiere ich diverse Reiseführer
und wir legen uns dann unsere Reiseroute zurecht. Für
die 25-tägige Südafrika- Reise buchen wir
von der Schweiz aus ein Mietauto und auch alle Lodges
und Hotelübernachtungen. Dies hat den Vorteil,
dass wir jeden Tag genau wissen wo wir übernachten
und können so viel Zeit einsparen für allfällige
Hotelsuche. Für den Besuch in einem Private Game
Reserve ist es ratsam möglichst früh zu buchen,
da diese meist ausgebucht sind. Nach einem Besuch beim
Arzt für Impfungen (Hepatitis A & B) &
den Medikamenten (Malariaprofilaxe) sind wir nun „Fit
for Africa“!
Ankunft im milden Süden
Unsere Reise starten wir in Johannesburg. Auf direktem
Weg fahren wir zuerst in unser Hotel und gönnen
uns dort ein kurzes Mittagsnickerchen.
Am Nachmittag geht’s dann auf Shoppingtour in
ein riesiges Einkaufszentrum. Über das vielfältige
Angebot der Waren sind wir echt überrascht. Man
findet hier einfach alles von der „Schwiiizer-Schoggi“
bis zur Piz Buin Sonnencreme. Da wir wieder vor Sonnen-untergang
im Hotel sein wollen, machen wir uns dann wieder auf
die Socken. Denn Johannesburg bei Nacht ist ja nicht
gerade die sicherste Stadt, um es mal milde auszudrücken.
Es wird auch in den meisten Reiseführern geraten,
Nachts auch bei roten Verkehrsampeln keine Stopps einzulegen.
Am erstem Reisetag gehen wir kein Risiko ein und erreichen
bei Dämmerung sicher unser Hotel.
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Sun City - Wellenreiten
in der Wüste
Am zweiten Tag fahren wir nach Sun City, dass 320 km
nordwestlich von Johannesburg liegt. In Sun City, dass
als Las Vegas Südafrikas angepriesen wird, verbringen
wir zwei erholsame Tage.
Doch diese Anlage, für eine Stadt ist es
mit seinen vier Hotels einfach zu klein, ist in keinster
Weise mit dem grossen Las Vegas zu vergleichen. Höchstens,
dass es ein absoluter Wahnsinn ist, mitten in der Wüste
eine solche irreale Welt aus dem Boden zu stampfen.
Alles ist sehr prunkvoll gebaut. Elefanten aus „Pappe“,
ein Buschweg durch den Dschungel, ein künstlich
angelegtes Meer, ein Golfplatz und jede Menge Casinos
und Spielautomaten. In Sun City findet man fast alles!
Nach 2 Tagen Erholung verlassen wir diese irreale Welt,
aus Prunk, Kitsch und Luxus. Es ist schon etwas „strange“,
ein Leben voller Luxus innerhalb des abgeriegelten Hotelkomplexes
und ausserhalb, wieder im „real“ Africa,
leben die Menschen in einfachen Blechhütten.
Ferien Pur
Am fünften Tag ist unser nächstes Ziel Hazyview,
das in der nähe des Krüger NP liegt. Auf sehr
guten, zum Teil taxpflichtigen Strassen, führt
uns der Weg an einfachen Blechhütten vorbei. Es
werden allerlei Früchte am Strassenrand angeboten,
für nur sechs Rand ergattern wir 33 Orangen. Wirklich
ein Schnäppchen! (1 ZAR = ca. 30 Rappen)
Die Gegend ist sehr fruchtbar und die Landschaft zeigt
sich in einem satten Grün. In Hazyview übernachten
wir im Hippo Hollow, das ich jedem sehr empfehlen kann.
Wir beziehen für 2 Nächte einen schmucken
Bungalow mit Strohdach. Das kleine, 2-stöckige
Holzhäuschen liegt sehr idyllisch, etwas erhöht
an einem kleinen Fluss. Einfach traumhaft! |
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