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Wildlife im Moremi Nationalpark
Da wir noch etwas Zeit haben bis zu unserem Okavanga
Delta Trip, machen wir noch einen kurzen Abstecher in
den Moremi Nationalpark. Er liegt am Rande des Okavanga
Deltas und hat Landschaftlich sehr viel zu bieten.
Teils Strassenabschnitte sind überflutet, doch
diese Wasserlöcher in der Strasse sind ein echter
Fahrspass für uns. Wir fahren bis zum Xakanax Camp
wo wir übernachten wollen. Doch leider ist schon
alles ausgebucht und wir müssen wieder den Rückweg
zum South Gate antreten.
Bei einem kurzen Rast klauen uns ein paar diebische
Baboons den Brotvorrat aus unserem offenen Kofferraum.
Ich krieg ein riesigen Schreck, liegt doch gleich daneben
der Beutel mit all meinen belichteten
Dia-Filmen. Doch glücklicherweise hat es dieser
"Affe" nicht darauf abgesehen und verschwindet
mit dem Brot in den Baumwipfel.
Auf dem Weg bis zum South Gate sehen wir noch viele
Tiere, unter anderem eine Herde Impalas und ein paar
Giraffen.
Kurz vor Sonnenuntergang versperrt uns eine Elefantenherde
den Weg und uns bleibt nichts anders als abzuwarten
bis uns die Dickhäuter die Strasse wieder freigeben.
Ein Elefantenbulle beobachtet uns dabei genau und beschützt
seine Herde.
So erreichen wir kurz vor Dunkelheit den South Gate
Campground, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. So
lassen wir einen weiteren erlebnisreichen Tag am Lagerfeuer
ausklingen.
Morgen steht eine kleinere Etappe bis nach Maun auf
dem Programm, von wo wir zu unserem Okavanga Delta Abenteuer
aufbrechen.
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Naturwunder Okavanga Delta
Von Maun aus fliegen wir mit einer Propellermaschine
ins innere Okavanga Delta. Dort verbringen wir 3 Tage
im sehr einfach gehaltenen Oddballs Camp. Pro Tag gehen
wir Morgens und Abends mit 2 Mokoro's, das sind kleine
Boote aus einem Baumstamm geschnitzt, auf Pirschfahrt.
Bei der ersten Fahrt wage ich mich kaum zu bewegen,
geht doch das Wasser knapp bis zum Bootsrand. Mit unseren
zwei Führer Daniel und Kethsi verbringen wir eine
super Zeit. Gekonnt manövrieren Sie uns durch das
Sumpfgebiet. Bei jeder Pirschfahrt gehen wir auch an
Land und walken durch den Busch. Daniel erklärt
uns jeden Footprint und ist immer für ein Spässchen
aufgelegt.
Bei den Buschwalks marschieren
wir jeweils in Einerkolonne. Ein Führer in Front
und einer am Schluss. Beide sind aber absolut unbewaffnet
und versuchen heiklen Situationen möglichst aus
dem Weg zu gehen. Den grössten Respekt haben sie
vor den Büffeln und den Flusspferden. Deshalb müssen
wir auch immer vor Sonnenuntergang beim Camp sein. Dann
schwimmen diese Riesenviecher nämlich im Fluss
bei unserem Camp.
Am ersten Tag sehen wir nicht sehr viele Tiere doch
wir hoffen auf mehr Glück in den nächsten
Tagen. Zurück am Camp wird uns eine sehr feine
Mahlzeit serviert. Das essen im Oddballs ist ein echter
Festschmaus. Wir geniessen es nicht mehr selbst kochen
zu müssen und lassen uns in den letzten Ferientagen
so richtig verwöhnen. Bevor wir uns in unsere einfachen
Hütten zurückziehen und in den warmen Schlafsack
kriechen geniessen wir noch den Sonnenuntergang.
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