Chapmans Baobab - Take the shortcut left !
Nach 2 Tagen in Zimbabwe fahren wir wieder zurück
nach Botswana, von Victoria über Nata nach Gweta.
Dort starten wir zu unserem nächsten Abenteuer.
Unser Ziel ist es den grössten Baum Afrikas,
den Chapman's Baobab, zu finden. Doch dies ist im
Flachland Botswanas gar nicht so einfach. So machen
wir uns früh Morgens auf den Weg. Immer wieder
fragen wir einheimische Bauern wo es lang geht. So
nach 2, 3 Stunden haben wir das Gefühl wir müssten
doch in der Nähe sein. So fragen wir den nächsten
Bauer Namens Jim nach dem Weg, er meint es sei nicht
mehr weit. Nehmt einfach den shortcut nach links,
sagt er zu uns. Ok das tönt ja einfach. So nehmen
wir den nächsten kleineren Weg der nach links
führt.
Doch so nach etwa 40 Minuten
glauben wir nicht mehr so ganz auf der richtigen Spur
zu sein. So wollen wir nochmals zu Jim zurück
und finden ihn glücklicherweise wieder. Mit seinen
weissen Zähnen lacht er uns entgegen und bietet
uns an mit seinem Jeep voraus zu fahren. Er müsse
ganz in der Nähe einen Bekannten abholen. Dieses
Angebot nehmen wir natürlich sehr gerne an.
So erfahren wir dann auch was er mit "shortcut
links" gemeint hat. Er verlässt die Strasse
und fährt einfach über Stock und Stein!
Tja für ihn ist das schon einfach er kennt sicher
jeden Baum und jedes Gestrüpp hier.
Irgendwie scheint uns Jim aber falsch verstanden zu
haben und er führt uns unglücklicherweise
zum Green statt zum Chapman's Baobab. Trotzdem bedanken
wir uns und wünschen ihm alles Gute.
Wir lassen aber nicht locker und finden den Chapmans
doch noch mit Hilfe einer Strasenkarte, dem Kompass
und natürlich auch mit etwas Glück.
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Nxai Pan - Begegnung mit dem König der Tiere
Eine Sandpiste die ausschliesslich für allradangetriebene
Autos geeignet ist führt uns zum Nxai Pan National
Park. Wir sind nach der langen Suche zum Baobab recht
spät dran heute, doch nicht zu spät für
ein seltenes Schauspiel. Nein gemeint ist nicht die
Paarung der Löwen, sonder eine wunderbare Spotbeleuchtung
der tiefstehenden Sonne auf 2 Löwen die 3 Meter
neben unserem Jeep sitzen. Wir sind die einzigen, die
diese Traumhafte Kulisse geniessen können, wie
sie Hollywood nicht schöner und "kitschiger"
hätte inszenieren können. Eigentlich sah es
gar nicht so aus als würde sich die Sonne heute
nochmals zeigen, war doch eine dichte Wolkendecke am
Himmelszelt aufgezogen. Doch die Sonne findet eine klitze
kleine Lücke und beleuchtet wirklich ideal unser
"Modell". Für solch traumhafte Momente
kann man nur DANKE sagen!
Glücklich geht's dann
im dunkeln auf den Zeltplatz. Wir stellen fest, dass
wir die einzigen weit und breit sind. Beim Holz sammeln
habe ich schon ein komisches Gefühl, sind wir doch
keine 800 Meter weit gefahren vom Ort wo wir die Löwen
gesehen haben. Doch das Wichtigste im Busch bei Dunkelheit
ist: Nie ohne Taschenlampe! Schon bald haben wir ein
wärmendes Feuer entfacht. Heute hauen wir wieder
mal ein rechtes Steak auf den Grill. Als Beilage gibt
es natürlich die geliebte Pasta. En Guete!
Beim verlassen des Parks haben wir erneut Glück
und es überquert ca. 20 vor unserem Auto ein einsamer
Löwe die Strasse. Diesen können wir noch eine
ganze Weile beobachten, wie er durch die Steppe schleicht.
Oder beobachtet er etwa uns?? :-) Der Nxai Pan National
Park hat uns wirklich viel Gück gebracht bei unserem
kurzen Besuch.
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