So beginnt eine abenteuerliche Fahrt bis zum Ihaha Camp. Bei Dunkelheit finden wir den Weg mehr schlecht als recht. Plötzlich erleuchten dutzende von Augenpaare vor uns auf der Strasse. Wir halten sofort an und löschen das Licht. Was sind das für Tiere....? Etwa Elefanten?? Nein für das sind sie doch zu klein. Dann realisieren wir, dass wir uns mitten in einer Büffelherde befinden. Was nun??? Da wir nicht ewig hier warten können beschliessen wir weiter zu fahren. Zum Glück geht alles gut und die Tiere lassen uns passieren. So erreichen wir dann schliesslich das Ihaha Camp doch noch. Dank unseren Stirnlampen ist auch bei Dunkelheit das Zelt aufstellen und kochen kein Problem. Wir hören lautes Geknister von allen Seiten. Unweit entfernt ist gerade ein Elefant beschäftigt einen Baum abzuholzen. Von unserem Zeltplatz haben wir eine super Aussicht auf den Choberiver. Bei dem spärlichen Mondlicht können wir erkennen das sich viele Tiere am Flussufer befinden. Was sind denn das schon wieder? Etwa Flusspferde?? Nein es ist wieder eine Herde Büffel. Diese grasen friedlich wie Kühe keine 10 Meter von uns entfernt. Nach diesem anstrengenden Tag schlafen wir tief und fest.

Chobe Riverfront
Der Blick auf den Choberiver beim warmen Morgenlicht ist einfach faszinierend. Nach dem Frühstück geht's dann wieder auf Pirschfahrt. Wir begegnen sehr vielen Elefanten und geraten einmal in eine heikle Situation, als wir einem Elefanten etwas zu dicht auf die Pelle rücken. Doch Michel bringt uns im 2. Anlauf sicher aus dem steilen Gelände. Phuu!! In so einer Situation steigt der Puls schlagartig! Wir fahren dann nochmals nach Kasane um Geld zu wechseln und unsere Restschulden zu begleichen, bevor wir den Chobe Park nach drei erlebnisreichen Tagen verlassen.
 

Victoria Falls - " Donner der raucht "


Um die Victoria Falls zu bestaunen lohnt sich ein Abstecher nach Zimbabwe allemal. Die Fälle sind 2km ausserhalb von Victoria, wo wir unserem Jeep eine 2-tägige Pause gönnen. Schon von weitem ist das laute Getöse der Wassermassen zu hören. Mit Regenschutz bewaffnet geht's dann zur Batoka-Schlucht wo sich der Zambezi 60 Meter in die tiefe stürzt. Die Gischt weht uns in dichten Schleiern entgegen. Dieses aufgewirbelte Nass bewässert einen kleinen Regenwald am Canyonrand. Toll diese Fälle mitten in der Natur und keine Betongebäude und Zäune vermiesen dieses Naturschauspiel der grössten Wasserfälle der Welt.

Zambezi River Raft - Nichts für Warmduscher !
Lange haben wir uns auf dieses Rafting gefreut. Als wir dann beim "breathing" in einem riesigen Hotelsaal die Filme von wilden Rafts auf dem Zambezi schauen wird es uns schon ein wenig mulmig. Doch wir sind natürlich guten Mutes und denken, dass kann doch nicht so wild sein. :-)

Nach einem happigen Abstieg am Flussufer angekommen, erklärt unser Guide Enoc kurz die Regeln des Rafting. Nach ein paar Probeeinheiten geht es dann los. Zusammen mit 5 US-Amerikaner bilden wir ein gutes Team. Mario und ich sitzen in der Frontreihe. Die Fahrt durchs wilde Wasser ist ein Riesenspass, aber nicht ganz so wild wie im Film. Unser Boot kentert leider nie und nur nach der härtesten Stromschnelle müssen wir drei Amis aus dem Zambezi rausfischen und wieder ins Boot ziehen. Nach der tollen Fahrt kommt dann noch das härteste, der steile Schlussaufstieg bis zum Bus.