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Glück am Chudop & Namutoni Wasserloch
Der vierte Tag im Ethosa wird unser absoluter Glückstag
in Sachen Pirschfahrt. Wie immer geht es früh raus
aus den Federn. Unser erstes Ziel ist das Nuamses Waterhole.
Dort beobachten wir am ein paar wild gewordene Zebras.
Diese jagen sich gegenseitig durchs kühle Nass,
als ob sie seit Wochen kein Bad mehr genommen hätten.
Danach fahren wir zum Ethosa Lookout, dem einzigen Punkt
wo man ins innere der Pfanne fahren kann. Hier gibt
es weisser, ausgetrockneter Boden so weit das Auge reicht.
Wir fühlen uns wie auf einem Boot mitten in einem
weissen Meer. Hier geniessen wir wieder einmal etwas
unsere Füsse bewegen zu können und frei umher
zu spazieren. Denn im Ethosa ist das verlassen des Fahrzeuges,
zum Schutz der eigenen Sicherheit, nicht gestattet.
Auf der Weiterfahrt gibt uns eine nette Touristin den
Tipp, dass sich am Chudop Wasserloch
ein Rudel Löwen aufhalte.
Wow Löwen, also nichts wie hin! Am Chudop-Waterhole
angekommen ergattern wir uns gerade noch einen Platz
in der ersten Reihe. Mittendrin statt nur dabei! Es
scheint sich aber weit herum gesprochen zu haben. Denn
es sind wirklich viele Autos und Busse hier. Aus allen
Autofenstern wird beobachtet, gestaunt und unzählige
Fotos werden gemacht.
Wir erspähen mit dem Feldstecher immer mehr Löwen,
insgesamt sind es zehn Löwen. Sie haben 50 Meter
hinter dem Wasserloch ein Gnu gerissen. Drei Löwen
liegen ringsum das Wasserloch und beherrschen das Geschehen.
Es scheint sich kein anderes Tier ans Wasserloch zu
wagen. Ein anderer Löwe, mit Blut verschmiertem
Kopf, kommt nach seinem Mahl noch den Durst stillen.
Wir beobachten dieses Geschehen mehr als 2 Stunden.
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Es ist schon super diese grossen Raubkatzen zu beobachten.
Diese austrainierten "Modellathleten" scheinen
auch von weitem sehr kräftig und muskulär.
Alle sind froh aus sicherer Distanz und vom Auto aus
die Könige der Tiere zu beobachten. Einfach toll
!!
Weiter geht's zum Namutoni-Camp. Dort buchen wir rasch
den Campingplatz für zwei Nächte. Danach geht's
natürlich gleich wieder auf Pirschfahrt. Der Sonnenuntergang
steht kurz bevor. Die beste Zeit also um Stimmungsvolle
Fotos zu machen. Nach all den Highlights erleben wir
dann am Klein-Namutoni Watherhole noch den Höhepunkt
an diesem Tag.
Es geht Schlag auf Schlag. Zuerst können wir ein
paar Wasserböcke am Wasserloch beobachten, auf
diese folgt eine Giraffenherde. Es ist schon etwas spezielles
einem Giraffen beim trinken zu beobachten. Mit gespreizten
Beinen senkte er seinen langen Hals zum Wasser. Die
Langhälser werden dann von ein paar Elefanten vertrieben.
Diese tummeln sich eine ganze Weile am Wasserloch. Natürlich
kann ich mich, bei soviel Pirschglück, fast nicht
mehr zurückhalten mit Fotos zu schiessen. Als wir
aufbrechen wollen sehen wir, dass sich von hinten noch
ein Nashorn nähert. Dieser Einzelgänger hat
dann das Wasserloch in der tiefstehenden Sonne ganz
für sich alleine und scheint diese Ruhe auch richtig
zu geniessen. Als hätte es schon Tage kein Wasser
mehr gesehen schlürft es genüsslich aus dem
natürlichen Teich. Denn nicht alle Wasserlöcher
sind ursprünglich von Mutter Erde, einige sind
künstlich angelegt worden. Mit einer grossen Zufriedenheit
treten wir dann den Heimweg an, um noch vor Gate-Schliessung
bei Sonnenuntergang im Camp zu sein. Die Stimmung ist
natürlich TOP und wir singen im Trio den Hit "Me
gustas tu" von Manu Chao aus voller Kehle mit.
DAS war ein Tag ! :-)
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