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Siegfried der Ziegenhirt
Auf der Fahrt zum Vingerklip Berg kommen wir an vielen
kleinen Bauernhöfen vorbei. Viele Leute winken
uns sehr freundlich zu. Bei einem dieser Höfe machen
wir einen kurzen Halt.
Siegfried zeigt uns sein bescheidenes Hab und Gut. Mit
seiner Familie lebt er in einfachen Hütten. Ausser
ein paar Ziegen besitzt er keine Tiere. Diese tollen
auf dem kargen Boden herum.
Etwas verlegen fragt uns Sigfried, ob wir was zum rauchen
haben. Doch er hat Pech, denn wir sind alles Nichtraucher.
So geben wir ihm halt ein wenig Geld und ein paar Nahrungsmittel
und fahren dann weiter.
Unweit entfernt treffen wir vor einem anderen Hof zwei
kleine Jungs. Als ich einen der Jungen nach dem Namen
frage sagt dieser keck: "Five Dollar"!! Wow
nicht schlecht diese Antwort! Es scheinen die einzigen
englischen Worte zu sein. Wir geben ihnen aber kein
Geld, sondern ein paar Äpfel und Kekse.
Versteinerter Wald
Mit einer nicht sehr gesprächigen Führerin
können wir ein paar herumliegende, versteinerte
Baumstämme besichtigen. Diese sind etwa 300 Mio.
Jahre alt. Die Baumstämme waren einst unter dem
Sand begraben, der das Holz vor dem vermodern bewahrte.
Jede einzelne Zelle wurde durch Kieselsäure konserviert
und der Baum versteinerte.
Für die nächste geologische Besonderheit nahmen
wir einen kleinen Umweg in Kauf. Die 35 Meter hohe Vingerklip
ragt in den stahlblauen Himmel. Sie steht auf der Bertram-Farm
und sieht tatsächlich aus wie ein erhobener Zeigefinger.
Hier hat man auch einen herrlichen Ausblick auf das
umliegende Land.
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Ethosa - Ort des Trockene Wassers
Mit seinen 22'300 km2 ist der Ethosa Nationalpark mehr
als halb so gross wie die Schweiz.
Gespannt was uns alles erwartet und welche Tiere wir
zu Gesicht bekommen fahren wir in diese "Pfanne".
Wir wollen diesen Park richtig auskundschaften und geniessen.
So bleiben für 5 Tage im Park. Die ersten zwei
Nächte verbringen wir im Okaukuejo Camp. in diesem
Camp hat es ein grosses Wasserloch das Nachts beleuchtet
ist. Von sicherer Distanz können wir die Tiere
beobachten. Das alles scheint uns aber ein bisschen
zu "zooähnlich" und wir freuen uns auf
die Pirschfahrten der nächsten Tage.
Doch wer Tiere beobachten will, der muss auch früh
raus aus den Federn. So sind wir jeden Tag früh
auf Achse, um gleich nach Toröffnung auf Pirschfahrt
zu gehen.
Am ersten Morgen fahren wir gleich zum Kaphupuhedi Wasserloch.
Als wir dort ankommen ist noch nicht sehr viel los.
Geduldig warten wir im Auto und sind gespannt was noch
alles ans Wasserloch kommen wird. So etwa nach einer
Stunde kreuzen dann ein paar Impalas auf. Diese zeigen
sich uns von der kämpferischen Seite und veranstalten
eine Art Show-Kampf. Als wir dann schon nicht mehr daran
glaubten kreuzen sie dann endlich auf.
DIE Elefanten judihuii!! Das lange warten hat sich gelohnt.
Vergnügt beobachten wir die sanften Riesen. Mit
stoischer Ruhe trinken sie genüsslich das "halbe"
Wasserloch leer. Wirklich toll ist es zu beobachten
wie sie teils sehr zärtlich miteinander umgehen.
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